Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Dreiergespräche werden im November in Abu Dhabi stattfinden

23.10.2026 12:25 Uhr
12:25 Uhr
Kreml: Dreiergespräche werden im November in Abu Dhabi stattfinden

Juri Kotschetkow / Sputnik Die Gespräche in Abu Dhabi, bei denen Fragen der Sicherheit Russlands und der Ukraine erörtert werden sollen, finden in der ersten Novemberhälfte im trilateralen Format statt. Dies teilt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bei einem täglichen Briefing mit.
"Tatsächlich hat der Präsident das Thema der Verhandlungen umrissen – es geht um Sicherheitsfragen für beide Länder: für Russland und die Ukraine, sobald eine friedliche Lösung erreicht ist. Dies ist einer der sehr wichtigen Bestandteile – die Erreichung einer friedlichen Beilegung. Ohne diesen Bestandteil ist eine umfassende Lösung nicht möglich."
Bezüglich einer möglichen Beteiligung europäischer Vertreter merkte Peskow an, dass man in Zukunft nichts ausschließen könne. Derzeit gehe es jedoch um trilaterale Verhandlungen.
11:59 Uhr
Gebiet Nischni Nowgorod: Zivilisten durch herabfallende Drohnenteile verletzt
In der Nacht und am Morgen hätten die Luftverteidigungskräfte einen Angriff von 19 ukrainischen Drohnen auf das Gebiet Nischni Nowgorod abgewehrt. Dies teilt Gleb Nikitin, der Gouverneur der Region, mit.
Nach vorläufigen Angaben hätten drei Zivilisten durch herabfallende Trümmerteile Verletzungen erlitten. Sie seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
Die Zerstörungen hätten mehrere Wohnhäuser sowie eine Bildungs- und eine Infrastruktureinrichtung im Bezirk Gorodez betroffen, so Nikitin. Daher hätten die Behörden beschlossen, die Schulen in diesem Bezirk auf Fernunterricht umzustellen.
11:24 Uhr
Gouverneur: Mehr als 80 Geschosse auf Gebiet Kursk abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, habe der Gegner binnen 24 Stunden 85 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte hätten 202 ukrainische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet zwei Verletzte. Zu Schaden seien ein Privathaus, sechs Autos, ein Lkw und zwei Garagen gekommen.
11:00 Uhr
Medien: Moskau und Kiew werden heute Kriegsgefangene austauschen
Wie die Nachrichtenagentur BELTA berichtet, planen Russland und die Ukraine, heute einen Austausch von Kriegsgefangenen durchzuführen. Der Austausch wird in der weißrussischen Grenzstadt Gomel stattfinden. Zudem sollen Zivilisten in ihre Heimat zurückkehren.
Die Agentur meldet, dass Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa und ihr ukrainischer Amtskollege Dmitri Lubinez heute Morgen am Grenzübergang Nowaja Guta zusammengetroffen sind.
10:28 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und acht Verletzte
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, ist ein Mann infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Acht weitere Personen seien verletzt worden. Vier der Verwundeten befinden sich in stationärer Behandlung.
Insgesamt seien 14 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet zehnmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner 25 Mal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden habe die Luftabwehr insgesamt 146 Drohnen abgeschossen, fügt Schuwajew hinzu.
09:59 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 443 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Smolensk, Nischni Nowgorod, Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Tula, Orjol, Lipezk, Tambow, Woronesch, Rjasan, Wladimir, Rostow, Wolgograd, den Regionen Perm, Krasnodar und Moskau, den Teilrepubliken Tatarstan, Udmurtien und Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.
09:27 Uhr
The Economist enthüllt US-Vorschläge zur Beilegung des Ukraine-Konflikts
Die US-Vorschläge zur Lösung des Konflikts in der Ukraine könnten die Schaffung einer entmilitarisierten Zone im Donbass, eine Lockerung der Sanktionen gegen Moskau sowie Investitionsunterstützung für Kiew umfassen. Dies berichtet The Economist unter Berufung auf ukrainische Beamte.
Wie es heißt, könnten Russland wirtschaftliche Vereinbarungen mit Washington, eine Lockerung der Sanktionen sowie eine Normalisierung der politischen Beziehungen angeboten werden.
Kiew könnte auf Investitionen sowie die Aussicht auf einen EU-Beitritt hoffen – im Gegenzug für den Verzicht auf eine NATO-Mitgliedschaft.
Ein weiterer Anreiz für Russland könnte die Wiederaufnahme russischer Gaslieferungen nach Europa sowie die Wiederinbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream sein, schreibt The Economist.
08:50 Uhr
Moskau und Region wehren Drohnenangriff ab
In der Nacht seien 155 unbemannte Flugzeuge in Richtung Moskau und in die Region um die Hauptstadt geflogen, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin. Die Flugabwehr habe den Großteil der Flugziele auf großer Entfernung abgeschossen. Dabei seien fünf Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.
08:14 Uhr
Militärisch genutzte Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa getroffen
In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Schläge mittels Drohnen gegen Objekte der Eisenbahninfrastruktur sowie auf ukrainische Häfen und Seeschiffe geführt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Der Militärbehörde zufolge wurden getroffen:
Im Gebiet Poltawa:
- das Waggondepot Poltawa, dessen Gelände von den ukrainischen Streitkräften zur Lagerung und Instandsetzung von Militärtechnik genutzt wird.
Im Hafen von Wilkowo (Gebiet Odessa):
- zwei vorübergehende Stützpunkte für Bediener unbemannter Überwasserfahrzeuge, ein Liegeplatz sowie ein Lager für unbemannte Boote,
- die Hafeninfrastruktur, die für die Lagerung sowie die Vorbereitung der unbemannten Überwasserdrohnen für den Einsatz genutzt wurde.
Darüber hinaus habe die russische Armee auf See ein Frachtschiff getroffen, das militärische Güter zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte in den Hafen von Odessa transportierte.
07:31 Uhr
Truppenverband Nord neutralisiert 95 ukrainische Kämpfer
Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht 95 ukrainische Soldaten in den Gebieten Charkow und Sumy neutralisiert. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.
Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien dabei eine Haubitze vom Typ D-20, ein Munitionslager, ein Stützpunkt, 16 Drohnenleitstellen, 26 Geländefahrzeuge sowie ein bodengestütztes Robotersystem der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden.
Zudem hätten die Luftabwehrkräfte des Verbands in der Nacht insgesamt 225 gegnerische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
