Liveticker Ukraine-Krieg – Alaudinow: Verluste der ukrainischen Armee nähern sich zwei Millionen

21.04.2026 12:52 Uhr
12:52 Uhr
Experte: Ukrainische KI-Drohnen greifen auch zivile Ziele an
Die ukrainischen Streitkräfte setzen Drohnen mit künstlicher Intelligenz ein. Diese werden aus europäischen Ländern geliefert und teils in der Ukraine produziert. Sie würden auch gegen zivile Fahrzeuge in russischen Regionen eingesetzt. Dies erklärt Igor Potapow, Experte für unbemannte Systeme und elektronische Kampfführung sowie Vertreter eines Forschungsunternehmens, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Der Gegner nutzt und erprobt sämtliche technischen Mittel seiner Partner. Drohnen mit neuronalen Netzen verfügen über eine eigene Datenbasis, vergleichen Ziele selbstständig und schlagen ohne menschliche Steuerung zu. Für sie spielt es keine Rolle, ob es sich um ein militärisches oder ziviles Fahrzeug handelt."
Laut Potapow handele es sich um Systeme mit integrierter Bilderkennung. Die Reichweite habe sich deutlich erhöht: "Wenn die Kill-Zone früher bei fünf, zehn oder 15 Kilometern lag, beträgt sie jetzt 15, 50 und teils bis zu 100 Kilometer. Die sogenannte Grauzone hat sich faktisch auf bis zu 50 Kilometer ausgeweitet." Die Ortung solcher Drohnen sei erschwert, da sie ohne Funkverbindung im "stillen Modus" fliegen. "Hier helfen nur Radarsysteme, die Objekte am Himmel erfassen. Dafür braucht es jedoch Masse", erklärt er.
Zugleich fordert der Experte den Ausbau einer gestaffelten Luftabwehr sowie mehr mobile Feuergruppen. Zudem müsse der Informationsaustausch zwischen den Regionen verbessert werden, um Flugbewegungen rechtzeitig verfolgen zu können.
12:34 Uhr
Bild-Redakteur Julian Röpcke wird Drohnen-Lobbyist im Dienste Kiews

Der nachweislich russophobe BILD-Propagandist und Ukraine-Unterstützer Julian Röpcke als engagierter Kriegsberichterstatter in Cherson (Archivbild)Urheberrechtlich geschützt Bild-Mitarbeiter Julian Röpcke gilt seit Jahren als "Miltärexperte" und "Frontberichterstatter" des Springer-Mediums. Zudem präsentiert er sich zuverlässig an der Seite Kiews, dies untermauert mit extrem russophoben Wahrnehmungen. Nun informiert er darüber, dass er beruflich zu einem deutsch-ukrainischen Drohnenbauer wechselt.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.12:11 Uhr
Belgien stellt weitere 100 Millionen Euro für Waffenlieferungen bereit
Belgien will zusätzliche 100 Millionen Euro für den Kauf von US-Waffen für die Ukraine bereitstellen. Dies erklärte Außenminister Maxime Prévot vor einem Treffen der EU-Außenminister in Luxemburg:
"Belgien hat beschlossen, zusätzlich 100 Millionen Euro für das Programm PURL bereitzustellen."
Zugleich äußerte Prévot die Hoffnung, dass nach den Wahlen in Ungarn sowohl ein Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für Kiew als auch ein 20. Sanktionspaket gegen Russland innerhalb der EU freigegeben werden könnten.11:41 Uhr
Gebiet Saporoschje: Fünf Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt
Im Gebiet Saporoschje sind innerhalb von 24 Stunden fünf Zivilisten infolge von Angriffen ukrainischer Streitkräfte verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit:
"Fünf Menschen befinden sich derzeit in medizinischen Einrichtungen, Ärzte leisten ihnen die notwendige Hilfe. Unter den Verletzten befinden sich Männer der Jahrgänge 1955, 1950, 1982 und 1975 sowie eine Frau des Jahrgangs 1964."
Laut Balizki habe es insgesamt 18 Angriffe gegeben. Betroffen waren demnach mehrere Bezirke der Region sowie die Stadt Berdjansk. In mehreren Ortschaften seien Schäden an Nebengebäuden entstanden, zudem habe es nach Einschlägen Brände gegeben. Auch ein Krankenhaus in der Stadt Dnjeprorudnoje sei Ziel eines Angriffs geworden. Medizinisches Personal und Patienten seien dabei nicht verletzt worden.
11:22 Uhr
Abgeordnete: EU und USA wollen Konflikt in der Ukraine aus unterschiedlichen Gründen verlängern
Die Staaten der Europäischen Union und die USA seien gleichermaßen an einer Fortsetzung des Konflikts in der Ukraine interessiert, verfolgten dabei jedoch unterschiedliche Ziele. Dies erklärte der Abgeordnete der Regionalduma von Cherson, Juri Barbaschow, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Den Vereinigten Staaten nützt eine gegenseitige Zerstörung oder zumindest eine deutliche Schwächung sowohl Russlands als auch Europas im Sinne der Weltkriege des 20. Jahrhunderts. Diese Ereignisse sicherten den Aufstieg der USA zur globalen Hegemonialmacht."
Nach seiner Darstellung versuche Europa zugleich, eigene militärische Strukturen außerhalb der USA aufzubauen und die Rüstungsindustrie auszubauen.
Barbaschow erklärte zudem, alle Akteure eines faktischen Militärbündnisses mit der Ukraine seien – trotz unterschiedlicher Interessen – am Fortbestehen des Konflikts interessiert. Die USA lieferten weiterhin Waffen, Geheimdienstinformationen und Satellitenunterstützung für Angriffe auf russisches Territorium.
Die europäische Seite vermeide dabei eine formale Kriegsbeteiligung durch einen "hybriden Charakter" der Zusammenarbeit mit der Ukraine. Dieses Modell gelte in europäischen politischen Kreisen als erfolgreich, so der Abgeordnete.
Zuvor hatte auch der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, der Westen arbeite an der Schaffung eines neuen militärischen Bündnisses unter Einbeziehung der Ukraine.
11:00 Uhr
Alaudinow: Verluste der ukrainischen Streitkräfte nähern sich zwei Millionen

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte seit Beginn der militärischen Sonderoperation belaufen sich nach russischen Angaben auf nahezu zwei Millionen Soldaten. Dies teilt der stellvertretende Leiter der Hauptabteilung für militärisch-politische Arbeit der russischen Streitkräfte und Kommandeur der Spezialeinheit "Achmat", Apti Alaudinow, in einem Interview mit TASS mit:
"Die Verluste, die die Ukraine im Verlauf der militärischen Sonderoperation in diesen vier Jahren erlitten hat, können wir auf etwa zwei Millionen Menschen schätzen. Vor einigen Monaten wurde ein Datenleck bekannt, dem zufolge es 1,7 Millionen waren. Danach muss man berücksichtigen, wie viele zusätzlich gefallen sind. Daher kann man sagen, dass die Zahl bereits in Richtung zwei Millionen geht oder diese möglicherweise überschritten hat."
Er bezeichnete die Lage als "sehr schwer".
10:39 Uhr
Selenskij äußert Zweifel an Trump als Sicherheitsgarant
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Zweifel daran geäußert, dass der US-Präsident Donald Trump ein Garant für Frieden sein könne. Zudem sprach er über die Perspektiven eines möglichen Abzugs der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass. Selenskij wird von der Zeitung Strana.ua zitiert:
"Nehmen wir die USA unter Präsident Trump: Er ist noch zweieinhalb Jahre im Amt – was geschieht danach?"
Zugleich lehnte er einen Rückzug der Truppen aus der Region Donezk erneut ab.
"Sie wollen, dass wir die Regionen Lugansk und Donezk verlassen. Das wäre strategisch eine Niederlage für uns, eine Niederlage für die Streitkräfte."
US-Präsident Trump hatte im März wiederum Selenskijs Bereitschaft zu Kompromissen im Konflikt kritisiert und erklärt, es sei "viel schwieriger, mit ihm eine Einigung zu erzielen" als mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
10:20 Uhr
Russische Streitkräfte melden Offensive in allen Richtungen
Die vereinte Truppengruppe der russischen Streitkräfte führt nach eigenen Angaben eine Offensive "in allen Richtungen" der militärischen Sonderoperation in der Ukraine durch. Dies erklärt der Generalstabschef der russischen Armee, Waleri Gerassimow.
Der Truppenverband Süd rückt im Nordosten und Südwesten von Konstantinowka vor. In den Vororten der Stadt, insbesondere in Nowodmitrowka und Iljinowka, kommt es ebenfalls zu Kämpfen.
Der Truppenverband Nord hat im März und April 17 Ortschaften unter Kontrolle gebracht, darunter Woltschanskije Chutora und Sybino.
Der Truppenverband West hat die Liquidierung eingekesselter Einheiten am Ostufer des Flusses Oskol südlich von Kupjansk abgeschlossen und führt nun Straßenkämpfe in mehreren Ortschaften, darunter Borowaja, Swjatogorsk, Studjonok und Stary Karawan. Rund 70 Prozent von Krasny Liman sollen unter Kontrolle stehen.
Der Truppenverband Mitte rückt in Richtung Dobropolje vor, setzt die Säuberung von Nowy Donbass fort und kämpft um Belizkoje. Zudem wurden Grischino und Pawlowka eingenommen. In Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk stehen mehr als 75 Prozent unter Kontrolle.
Der Truppenverband Ost hält seine Positionen und erweitert die Sicherheitszone im Süden des Gebiets Dnjepropetrowsk. Russische Stoßtrupps setzen ihre Offensive westlich von Guljaipolje im Gebiet Saporoschje fort. Demnach sind Boikowka und Lugowskoje befreit worden. Gleichzeitig wird in Werchnjaja Tersa sowie an den Zugängen zu weiteren Ortschaften gekämpft. Auch in Wosdwischewka dauerten die Gefechte an.
Der Truppenverband Dnjepr führt weiterhin Straßenkämpfe in Orechow und Saporoschez und rückt in Richtung der Stadt Saporoschje vor.
09:55 Uhr
"Neue Ukraine" – George Soros brüstet sich mit den Ergebnissen der Arbeit seiner Stiftungen

Am Wochenende sind Aufnahmen aus dem Jahr 2015 aufgetaucht und in sozialen Netzwerken viral gegangen, die ein Gespräch zwischen US-Milliardär George Soros und Selenskijs Beraterin Chrystia Freeland zeigen.
Chrystia Freeland ist eine kanadische Politikerin, deren Mutter aus der Ukraine stammt. Ihr Großvater mütterlicherseits, Michael Chomjak, stammte aus einem Dorf nahe Lwow und war von 1940 bis 1945 Chefredakteur der ukrainischsprachigen, von den Nazis herausgegebenen Tageszeitung "Krakauer Nachrichten". Auch darüber hinaus soll er während des Zweiten Weltkriegs mit den Nazis kollaboriert haben.
Freeland war seit 2013 Abgeordnete im nationalen Parlament Kanadas und hatte von 2015 bis 2025 unter den Premierministern Justin Trudeau und Mark Carney diverse Positionen als Ministerin inne. Im Januar 2026 musste sie all ihre Ämter in Kanada niederlegen, nachdem Wladimir Selenskij bekannt gab, dass sie seine "Beraterin für wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine" sei.
George Soros ist ein in Ungarn geborener US-Milliardär und Eigentümer zahlreicher Stiftungen, mit denen er weltweit politisch tätig ist. Allein der im Gespräch erwähnten "Open Society" hatte Soros mindestens 18 Milliarden US-Dollar übertragen, wie 2017 bekannt wurde. "Open Society" vereint mehrere Stiftungen, die vor allem im Ost- und Mitteleuropa aktiv sind.
Das Gespräch fand statt im Rahmen der 6. jährlichen Vollversammlung der US-Denkfabrik "INET – Institute for New Economic Thinking", die vom 8. bis zum 11. April 2015 in Kooperation mit der OECD, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, in Paris stattfand.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
09:40 Uhr
Nebensja: Ukrainer verweigern Kampf für "korruptes Regime"
Immer mehr Ukrainer weigern sich, für die von Korruption geprägte Führung des Landes zu kämpfen. Dies erklärt Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja im Rahmen einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates:
"Die Lage in der Ukraine ist sehr schwer. Gewöhnliche Ukrainer weigern sich, für die im Korruptionssumpf versunkene Führung des Landes zu kämpfen. Sie entziehen sich dem Dienst, desertieren und leisten heftigen Widerstand gegen Einberufungsbeamte sowie ihnen angeschlossene radikale Nationalisten. Letztere entführen im Grunde Menschen, um die wachsenden Verluste der ukrainischen Streitkräfte auszugleichen."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


