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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Moral der Truppen Kiews im Woltschansk-Kessel fällt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Moral der Truppen Kiews im Woltschansk-Kessel fälltQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 13.09.2026 13:51 Uhr

    13:51 Uhr

    RIA Nowosti: Kiewer Kräfte versuchen vergeblich, aus der Einkesselung im Raum Charkow auszubrechen

    Die ukrainischen Einheiten geben ihre Versuche, aus dem Kessel im Gebiet Charkow auszubrechen, nicht auf. Kürzlich hat der russische Truppenverband Nord einen erneuten Gegenangriff abgewehrt. Der Gegner hat Verluste erlitten und sich auf seine Ausgangsstellungen zurückgezogen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine eigene Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

    Laut der Quelle der Agentur unternahmen auch ukrainische Kämpfer, die bei Woltschansk eingekesselt worden sind, einen Durchbruchsversuch. Einige von ihnen seien jedoch auf Minen gelaufen. Die übrigen seien mit FPV-Drohnen außer Gefecht gesetzt worden.

    In den zurückliegenden 24 Stunden sollen sich die bestätigten Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Raum Charkow, einem der wichtigsten Kampfschauplätze im Rahmen der Spezialoperation, auf mehr als 80 Kämpfer belaufen haben.

  • 13:18 Uhr

    Militärexperte: Der moralische Zustand der ukrainischen Truppen im Kessel verschlechtert sich

    Der russische Militärexperte Witali Kisseljow erklärte, der moralisch-psychologische Zustand der im Kessel bei Woltschansk im Gebiet Charkow eingeschlossenen ukrainischen Truppen verschlechtere sich zusehends, auch infolge russischer Angriffe. Viele Soldaten würden Kisseljow zufolge die Waffen wegwerfen und fliehen. Manche erwögen sogar, die eigenen Kommandeure zu beseitigen, um dem Kessel entkommen zu können, da diese den Rückzug verhinderten.

  • 12:48 Uhr

    Russische Truppen übernehmen Kontrolle über Tschernjakow im Gebiet Charkow

    Das russische Verteidigungsministerium hat Videoaufnahmen von der Einnahme der Ortschaft Tschernjakow im Gebiet Charkow veröffentlicht. Die Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen im Gebiet Charkow den Einkesselungsring um die gegnerischen Verbände weiter zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone.

  • 12:17 Uhr

    Politiker in Frankreich kritisiert zusätzliche Finanzhilfe der EU für die Ukraine

    Der Vorsitzende der rechten französischen Partei Debout la France (Erhebe Dich Frankreich), Nicolas Dupont-Aignan, hat die Entscheidung von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kritisiert, der Ukraine zusätzliche 6,1 Milliarden Euro bereitzustellen. In dem sozialen Netzwerk X schrieb er:

    "Bei uns sind die Kassen leer, die Steuern explodieren, und die Franzosen müssen weiterhin den Gürtel enger schnallen. Doch das Geld fließt weiterhin anderswohin. Diese Europäische Union gibt hemmungslos Geld für Kriege aus, die nicht unsere sind, während sie von den Völkern immer mehr Opfer verlangt."

  • 11:44 Uhr

    Frontbericht des Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

    Die Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen im Gebiet Charkow den Einkesselungsring um die gegnerischen Verbände weiter zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone. Durch offensive Gefechtsführung wurde die Ortschaft Tschernjakow unter Kontrolle gebracht. Innerhalb eines Tages verlor der Gegner im Kessel bis zu 55 Kämpfer sowie ein unbemanntes Landfahrzeug.

    Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.405 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 97 Fahrzeuge
    • zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
    • sieben Artilleriegeschütze
    • zwei EloKa-Anlagen
    • ein gepanzerter Truppentransporter
    • eine Station der elektronischen Aufklärung
    • eine Radarstation

    Operativ-taktische Luftstreitkräfte, Kampfdrohnen, Raketentruppen und Artillerie trafen Logistikzentren, Objekte der Energie- und Verkehrsinfrastruktur, Montagewerkstätten für Drohnen und unbemannte Bodenfahrzeuge samt Lagerstätten sowie temporäre Stützpunkte ukrainischer Verbände und ausländischer Söldner in insgesamt 146 Bezirken.

    Die russische Luftabwehr fing zudem sieben Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 902 Starrflügeldrohnen ab.

  • 11:15 Uhr

    Drohnenabsturz in Orjol beschädigt Fensterscheiben von vier Wohnhäusern und einem Kindergarten

    Der Gouverneur des Gebiets Orjol, Andrei Klytschkow, teilt mit, dass bei einem Drohnenabsturz die Fensterscheiben in Wohnungen von vier Mehrfamilienhäusern sowie in einem Kindergartengebäude beschädigt worden seien. Verletzte gab es dem Gouverneur zufolge nicht.

  • 10:44 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte greifen Gebiet Belgorod binnen eines Tages 164-mal an

    Der amtierende Gouverneur des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, teilt mit, dass die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet binnen der vergangenen 24 Stunden 164-mal angegriffen und dabei elf Beschüsse mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern durchgeführt hätten. Fünfmal seien zudem Sprengsätze von Drohnen abgeworfen worden. Die russische Flugabwehr und die eingesetzten Einheiten hätten 185 Drohnen abgeschossen.

    Im Bezirk Graiworon sei bei einem Angriff ein Zivilist ums Leben gekommen. Im Bezirk Belgorod seien zudem drei Menschen verletzt worden.

  • 10:13 Uhr

    Rosatom-Chef wirft Kiew gezielte Provokation eines nuklearen Zwischenfalls im AKW Saporoschje vor

    Der Generaldirektor der russischen Staatskorporation Rosatom, Alexei Lichatschow, hat Kiew vorgeworfen, mit Angriffen auf Treibstoffkolonnen für das Kernkraftwerk Saporoschje ein "monströs zynisches" Verbrechen begangen zu haben.

    Am Freitag wurden Tanklaster mit Dieselkraftstoff für die Anlage nahe dem Kraftwerksperimeter getroffen. Zwei russische Militärangehörige wurden getötet, weitere teils schwer verletzt – alle hätten den Auftrag der Absicherung dieser rein zivilen Mission gehabt, so Lichatschow.

    Der Rosatom-Chef führte weiter aus, die Organisatoren in Kiew hätten gewusst, dass der Treibstoff für die Anlage von existenzieller Wichtigkeit sei – zumal das Kraftwerk im August und September fast drei Wochen ohne externe Stromversorgung ausschließlich durch Dieselgeneratoren habe versorgt werden können. Lichatschow erklärte:

    "Diese Situation lässt sich nur auf eine Weise deuten: Das Kiewer Regime hat sich offen auf den Weg der Provokation eines nuklearen Zwischenfalls im größten Kernkraftwerk Europas begeben, mit unabsehbaren Folgen nicht nur für die umliegenden Regionen."

    Die Internationale Atomenergie-Organisation müsse dies scharf verurteilen, forderte Lichatschow. Er rief die westlichen Staaten, die die Ukraine unterstützen, dazu auf "sich von den schwersten Verbrechen des Regimes um Wladimir Selenskij zu distanzieren."

  • 09:41 Uhr

    Russische Streitkräfte greifen Logistikzentren und Energieanlagen in den Gebieten Odessa und Nikolajew an

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, haben die russischen Streitkräfte in der Nacht kombinierte Schläge gegen logistische Zentren geführt, über die Militärgüter für die ukrainischen Streitkräfte geliefert und verteilt werden, sowie gegen Energieanlagen, die deren Betrieb sicherstellen.

    Durch den Einsatz hochpräziser luftgestützter Waffen sowie Kampfdrohnen wurden getroffen:

    • das Logistikzentrum Nowaja Poschta im Ort Nerubaiskoje im Gebiet Odessa
    • die Umspannwerke Ussatowo in Odessa und Nowaja in Nikolajew, die den Betrieb der Hafen- und Logistikinfrastruktur in den Gebieten Odessa und Nikolajew sicherstellen

    Zudem wurden Objekte der Eisenbahninfrastruktur in den Westregionen der Ukraine getroffen, über die dem Verteidigungsministerium zufolge Militärgüter aus europäischen Ländern transportiert werden.

  • 09:10 Uhr

    389 ukrainische Drohnen über Gebieten Russlands in der Nacht abgefangen

    In der Nacht hat Russlands Luftabwehr 389 ukrainische Starrflügeldrohnen abgefangen und zerstört. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die Gebiete Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Pensa, Rostow, Saratow und Smolensk, die Region Krasnodar sowie die Teilrepubliken Krim, Tatarstan und Tschuwaschien betroffen seien. Abgefangen wurden die Drohnen auch über den Gewässern des Asowschen, des Schwarzen und des Kaspischen Meeres.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.