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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte erklären Waffenruhe in Aljoschki

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte erklären Waffenruhe in AljoschkiQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Sergei Awerin
  • 23.10.2026 19:31 Uhr

    19:31 Uhr

    The Telegraph: Die Spaltung des Westens spielt Russland in die Hände

    Seit Jahrhunderten war der Winter Russlands wirksamste Waffe, schreibt die Zeitung The Telegraph. Doch mittlerweile ist die Spaltung des Westens weitaus wichtiger – von Trumps Streitigkeiten mit Europa über die Unruhen in Frankreich hin zum Einfluss der AfD und der Zurückhaltung Londons, sich in Konflikte einzumischen. Russland hat die Zeit, abzuwarten, bis der Westen von selbst zusammenbricht. Der Kreml muss sich nicht mehr auf seinen langjährigen Verbündeten – General Frost – verlassen, um die Ukraine zu besiegen, schreibt der Kommentator der Zeitung und betont:

    "In Wladimir Putins Kalkül für den Sieg gibt es noch einen weiteren, nicht minder wichtigen Faktor – General Zeit. Er hat sicherlich den offenen Konflikt zur Kenntnis genommen, der in diesem Monat zwischen der Trump-Regierung und Europa ausgebrochen ist, nachdem der US-Präsident mit Moskau eine Vereinbarung über die Lieferung lebenswichtiger Dieselkraftstoffe getroffen hatte … All dies gibt Putin Anlass zu der Annahme, dass zumindest die Zeit auf seiner Seite ist."

  • 18:57 Uhr

    Russische Experten entwickeln Minenräumroboter "Titan"

    Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, haben russische Entwickler das neue robotergestützte Minenräumsystem "Titan" vorgestellt, das zur Überwindung von Minen- und Sprengstoffsperren konzipiert ist. Das System kann eingesetzt werden, wenn der Gegner in großem Umfang Antipersonenminen und selbstgebaute Sprengsätze einsetzt. Die Maschine zeichnet sich durch eine erhöhte Explosionssicherheit aus und hat auf beiden Seiten der Frontlinie keine qualitativ vergleichbaren Pendants, betonen die Entwickler.

  • 18:21 Uhr

    Gerassimow: Russische Streitkräfte erklären Waffenruhe in Aljoschki

    Die russischen Streitkräfte erklären ab dem 27. Oktober um 4:00 Uhr Moskauer Zeit im Raum Cherson eine Waffenruhe im Zusammenhang mit der humanitären Operation in Aljoschki.

    Dies teilte der Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Walerij Gerassimow, mit.

    Um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten und die Lieferung gesellschaftlich wichtiger Güter zu ermöglichen, werden technische Erkundungen durchgeführt und die sichere Durchfahrt des humanitären Konvois sichergestellt.

  • 17:58 Uhr

    "Es ist traurig": Moskau sieht Dämonisierung Russlands als letztes Bindeglied der EU

    Der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko kritisiert die aktuelle Ausrichtung der Europäischen Union und der NATO.

    Er wirft Brüssel vor, den Status der EU als Friedensprojekt längst aufgegeben zu haben und seine gesamte Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf einen Konflikt mit Russland auszurichten.

    Eine Normalisierung der Beziehungen sei unter diesen Umständen ausgeschlossen. Die ständige Dämonisierung Moskaus, so der Diplomat, diene lediglich dazu, die krisengeplagten EU-Staaten künstlich zusammenzuhalten.

    Ein Video dazu sehen Sie hier auf unserer Website

  • 17:10 Uhr

    Weißes Haus: Moskau und Kiew einigen sich auf einen Waffenstillstand in Aljoschki

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf das Weiße Haus berichtet, haben sich Russland und die Ukraine auf einen Waffenstillstand in Aljoschki im Gebiet Cherson geeinigt. Der Waffenstillstand tritt am 29. Oktober in Kraft. Diese Maßnahme wurde getroffen, um humanitäre Hilfe zu leisten und die Zivilbevölkerung über einen speziellen Korridor zu evakuieren. Das Weiße Haus erklärte außerdem, dass die US‑First-Lady Melania Trump "eine unabhängige amerikanische Medienorganisation beauftragt hat, die Aktivitäten der russischen und ukrainischen Gruppen vor Ort während des gesamten Prozesses zu begleiten und zu dokumentieren".

  • 16:48 Uhr

    Medien: Russische Sabotagegruppe dringt unter dem Schutz des Nebels nach Cherson ein

    Einer russischen Aufklärungs- und Sabotagegruppe sei es gelungen, den Dnjepr zu überqueren und am von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten rechten Ufer innerhalb des Stadtgebiets von Cherson an Land zu gehen. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf lokale Telegram-Kanäle.

    Nach Angaben von Journalisten fand die Operation am 22. Oktober im Stadtteil Korabel statt. An der Dnjepr-Überquerung wären Soldaten der 126. Küstenverteidigungsbrigade der russischen Streitkräfte beteiligt. Dichter Nebel und schlechte Sichtverhältnisse halfen ihnen, sich dem gegenüberliegenden Ufer zu nähern, so die Medien weiter. Ukrainischen Quellen zufolge gelang es Teilen der russischen Soldaten, die in Ufernähe gelegenen Gebäude zu erreichen. Eine offizielle Bestätigung der russischen Seite über die Details der Operation liegt bislang nicht vor.

  • 16:11 Uhr

    Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 5.500 Drohnen ab

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 17. Oktober bis 23. Oktober 2026. Die russischen Streitkräfte führten drei massive und elf kombinierte Schläge durch. 

    Folgende Ziele wurden dabei getroffen:

    • Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes,
    • Logistikzentren, Energie- und Transportinfrastrukturobjekte, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, 
    • Produktions-, Montage- und Lagerstätten für Drohnen mittlerer und großer Reichweite,
    • Lager für militärtechnische Ausrüstung.

    Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

    Zudem wurden Einrichtungen der ukrainischen Hafeninfrastruktur außer Betrieb gesetzt, die für die Annahme, Lagerung und Verteilung von Militärgütern eingesetzt wurden.

    Im Laufe einer Woche habe das russische Militär 14 Frachtschiffe sowie ein Containerschiff getroffen, die für den Transport von Waffen, militärischer Ausrüstung und Gütern mit doppeltem Verwendungszweck für die ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.505 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 124 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und zehn Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.560 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 130 Autos, zwölf Feldartilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.275 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 221 Autos, zehn Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.405 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 44 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos, 16 Feldartilleriegeschütze und 15 Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.380 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 38 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr bis zu 215 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 127 Autos, ein Artilleriegeschütz und acht Stationen für elektronische Kampfführung.

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche fünf gelenkte Bomben, drei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, sieben Flamingo-Marschflugkörper und 5.593 Drohnen ab.

    Die Schwarzmeerflotte hat im Schwarzen Meer fünf unbemannte Boote der ukrainischen Seestreitkräfte zerstört.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 268.828 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.363 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.792 Mehrfachraketenwerfer, 36.794 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 75.380 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 15:29 Uhr

    LVR: Zwei Zivilisten sterben bei einer ukrainischen Attacke

    Wie der Leiter der Region, Leonid Pasetschnik, mitteilte, kamen zwei Zivilisten ums Leben, vier weitere Personen wurden bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf Gemeinden der Volksrepublik Lugansk verletzt. Laut Pasechnik erlitten die Einwohner der Region Verletzungen durch Angriffe von Drohnen der ukrainischen Streitkräfte auf Last- und Personenkraftwagen in den Gemeindebezirken Belowodsk und Slawjanoserbsk, auf dem Straßenabschnitt Nowoajdar–Starobelsk sowie auf zivile Objekte in Lugansk. Der Leiter der Region schrieb in seinen sozialen Netzwerken:

    "Neonazis setzen ihre Terroranschläge gegen die Zivilbevölkerung fort: Zwei Menschen sind ums Leben gekommen, vier weitere wurden verletzt."

  • 14:56 Uhr

    Flugbetrieb an Moskauer Flughäfen vorübergehend eingestellt 

    An den Moskauer Flughäfen Wnukowo, Domodedowo, Schukowski und Scheremetjewo seien vorübergehende Einschränkungen eingeführt worden, berichtet die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija auf Max. Die Maßnahmen seien notwendig, um die Flugsicherheit zu gewährleisten. 

    "Es wurden vorübergehende Einschränkungen für die An- und Abflüge von Flugzeugen verhängt."

    Der Betrieb der Zivilluftfahrt in der Region Moskau unterliege einer besonderen Überwachung durch das Verkehrsministerium und Rosawiazija, so die Luftfahrtbehörde.

    In Scheremetjewo sei Luftalarm wegen Drohnengefahr ausgerufen worden, wie der Flughafen mitteilt. Die Evakuierung der Passagiere dauere an, hieß es.

  • 14:33 Uhr

    Russische Armee befreit binnen einer Woche zehn Ortschaften 

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau habe das russische Militär im Laufe der Woche insgesamt elf Ortschaften befreit: 

    • Aleksejewo-Druschkowka, Dobropolje, Perwomaiskoje und Sergejewka in der Volksrepublik Donezk,
    • Omelnik, Timoschewka, Tscherwonyj Jar, Mirowka, Malokaterinowka und Juljewka im Gebiet Saporoschje.

    Zudem habe die russische Armee drei Siedlungen unter ihre Kontrolle gebracht:

    • Palamarewka und Kowalewka im Gebiet Charkow, 
    • Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.