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Liveticker Ukraine-Krieg – Nebensja: Kein Frieden ohne Beseitigung der Konfliktursachen durch Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Nebensja: Kein Frieden ohne Beseitigung der Konfliktursachen durch KiewQuelle: Sputnik © Waleri Scharifullin
  • 1.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    DVR: Drei Verwundete nach ukrainischen Angriffen

    Durch ukrainische Drohnenangriffe und Explosionen von Blindgängern haben drei Zivilisten in der Donezker Volksrepublik Verletzungen erlitten. Denis Puschilin, Oberhaupt der DVR, berichtet dazu:

    "In Wolnowacha wurde eine Frau des Jahrgangs 1959 schwer verwundet. In Bugas, im Gemeindekreis Wolnowacha, wurde ein Mann des Jahrgangs 1957 verletzt. Im zentralen Stadtbezirk von Gorlowka wurde ein Mann des Jahrgangs 1990 durch die Detonation eines zuvor nicht explodierten Streumunition-Geschosses verwundet."

    Puschilin fügt hinzu, dass alle Verwundeten medizinisch versorgt werden. Zudem verursachten ukrainische Angriffe Schäden an Gebäuden in den Kreisen Gorlowka, Wolnowacha und Mangusch.

  • 21:09 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Im Verlauf des heutigen Dienstags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 109 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen zwischen 08:00 und 20:00 Uhr über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Moskau, der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört.

  • 19:56 Uhr

    Gebiet Cherson: Ukraine greift humanitären Konvoi an

    Ein humanitärer Konvoi aus vier Fahrzeugen ist im Gebiet Cherson von ukrainischen Drohnen angegriffen worden. Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums Rodion Miroschnik erklärt dazu auf Telegram:

    "An der Einfahrt nach Aljoschki im Gebiet Cherson wurde eine humanitäre Kolonne von Volontären durch ukrainische Drohnen angegriffen. Nach vorläufigen Angaben wurde einer der Volontäre verwundet."

    Miroschnik betont, dass die Fahrzeuge Lebensmittel und Medikamente für die Bewohner von Aljoschki transportierten. Der Diplomat berichtet weiter unter Verweis auf Augenzeugen, dass eine ukrainische Drohne vor dem ersten Fahrzeug in der Luft hängen geblieben sei und die Kolonne zum Anhalten gebracht habe. Anschließend umflog die Drohne die Kolonne, die kurz darauf angegriffen wurde, obwohl der Drohnenpilot sich überzeugen konnte, dass sich in den Fahrzeugen nur Zivilisten und zivile Güter befanden. Miroschnik weiter:

    "Es folgten mehrere Angriffe gegen die zivilen Fahrzeuge, bis die Wagen und die Ladung zerstört wurden. Den Fahrern und Volontären gelang es, die Fahrzeuge zu verlassen und sich im nächsten Waldstreifen zu verstecken."

  • 19:07 Uhr

    Nebensja: Kein Frieden ohne Beseitigung der Konfliktursachen durch Kiew

    Russland wird die Ziele seiner Sonderoperation konsequent auf militärischem Wege weiterverfolgen, falls die Ukraine die Realitäten vor Ort nicht anerkennt und die Konfliktursachen nicht beseitigt, erklärt Russlands Botschafter bei der UNO, Wassili Nebensja. In einer Sitzung der UN-Generalversammlung zur Ukraine betonte er:

    "Ohne eine Anerkennung der entstandenen Gegebenheiten vor Ort wird es keine friedliche Lösung des Konflikts in der Ukraine geben. Solange man sich in Kiew an Illusionen klammert, die Wahl von Millionen von Menschen ablehnt und sich weigert, die Grundursachen der Krise zu beseitigen, wird Russland konsequent die Ziele der militärischen Sonderoperation auf militärischem Wege verfolgen."

  • 18:15 Uhr

    Militärexperte: Garnisonen von Slawjansk und Kramatorsk leiden unter Versorgungsproblemen

    Das Kommando des ukrainischen Militärs verlegt Reserven in die besetzten Teile des Donbass, meldet der Militärexperte Andrei Marotschko. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt er:

    "In den besetzten Teil des Donbass wird alles geschickt, was das ukrainische Kommando hat, einschließlich Reserven und nationalistischer Verbände."

    Indessen leiden ukrainische Soldaten, die in den Städten Slawjansk und Kramatorsk in der DVR stationiert sind, unter Versorgungsschwierigkeiten, so Marotschko weiter:

    "Der Gegner leidet im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk an Hunger – und zwar sowohl Munitionshunger, als auch mancherorts echten Hunger, weil weder Trinkwasser noch Verpflegung in ausreichender Menge ankommt. Natürlich beeinträchtigt das die Moral der ukrainischen Kämpfer."

  • 16:36 Uhr

    EU fordert Partner zur Finanzierung Kiews auf

    Die Europäische Kommission hat die Partner der EU aufgerufen, die Finanzierung der Ukraine in den Jahren 2026 und 2027 zu übernehmen, meldet die Sprecherin der EU-Kommission, Paula Pinho. Während einer Pressekonferenz in Brüssel sagte sie:

    "Es gibt ein Drittel der Finanzierung, das natürlich nicht von der EU gedeckt werden kann und in Bezug auf das wir unsere Partner aufgerufen haben, sich hinzuzuschalten und ihren Beitrag zu leisten."

    Pinho führte aus, dass die EU sich auf den Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro an Kiew konzentriere, von dem die Ukraine jeweils rund 45 Milliarden 2026 und 2027 erhalten solle. Dabei seien die Zahlungen an die Umsetzung der von der EU geforderten Reformen durch Kiew gebunden. Parallel dazu räumte die Sprecherin der EU-Kommission ein, dass Kiews Haushaltsbedarf in den beiden Jahren nach EU-Schätzungen rund 135 Milliarden Euro betrage.

  • 16:01 Uhr

    Russische Armee zerstört militärische Infrastruktur in Odessa

    Russlands Verteidigungsministerium hat am Dienstagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt worden seien. In der Schwarzmeerstadt Odessa und im umliegenden Gebiet habe das russische Militär Einrichtungen in zwei Häfen attackiert, in denen Militärgüter sowie Kraft- und Schmierstoffe gelagert wurden. Bei den Angriffen seien Präzisionswaffen und Langstreckendrohnen eingesetzt worden, hieß es.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:12 Uhr

    Polens Regierungschef Tusk mahnt Solidarität mit Ukraine an

    Polens Regierungschef Donald Tusk hat beim alljährlichen Gedenken an den deutschen Überfall auf Polen im Jahr 1939 die Solidarität des Westens mit der Ukraine angemahnt. Am Kriegerdenkmal Westerplatte in Gdańsk sagte er:

    "Heute rufen wir laut von der Westerplatte aus der gesamten freien Welt zu: Seid solidarisch, wir müssen der Ukraine helfen zu überleben!"

    Die kommenden Monate, der bevorstehende Herbst und Winter, könnten entscheidend sein für die Unabhängigkeit der Ukraine, das Schicksal Polens und der freien Welt. Die düstere Lehre des Zweiten Weltkriegs besteht darin, dass Solidarität und Einheit unersetzlich seien. Daher dürfe die NATO nicht lediglich auf dem Papier existieren. Tusk warnte auch vor dem Wiederaufleben einer "braunen Welle der Aggression und Verachtung" in Europa und den USA.

  • 14:35 Uhr

    Vier Tote und drei Verletzte bei ukrainischen Attacken auf LVR

    Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, wirft der Ukraine gezielte Angriffe auf Zivilisten vor. Dem Politiker zufolge seien in den vergangenen 24 Stunden in der Region vier Menschen ums Leben gekommen, weitere drei seien verletzt worden. So habe eine ukrainische Drohne auf der Kraftfahrstraße zwischen den Ortschaften Antrazit und Krasny Lutsch einen zivilen Lkw attackiert und dabei den Fahrer und einen Passagier getötet. Bei ähnlichen Drohnenattacken in der Nähe der Siedlungen Krasny Kut und Malonikolajewka seien zwei weitere Lkw-Fahrer getötet worden. Passetschnik drückt den Familien der Getöteten sein Beileid aus.

    Der Gouverneur meldet zudem drei Verletzte. Bei zwei von ihnen handelt es sich ebenfalls um Fahrer. Alle Opfer seien rechtzeitig ärztlich behandelt worden. Dabei fügt Passetschnik hinzu:        

    "Der Feind unternimmt weiterhin Versuche, unsere Energie- und Kommunalinfrastruktur anzugreifen, was die Reparaturarbeiten erschwert. Wir tun unser Bestes, um die Situation so schnell wie möglich zu stabilisieren."

    In den letzten 24 Stunden habe der Gegner Autos, Wohnhäuser, einen Betrieb und zivile Infrastrukturobjekte attackiert, heißt es. Die Luftabwehr habe ungefähr 30 Luftziele abgefangen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.