Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte erklären Waffenruhe in Aljoschki

23.10.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Kämpfer: Unter der befreiten Ortschaft Mirowka – ein Netz geheimer Militärstollen
Russische Soldaten, die an der Befreiung der Ortschaft Mirowka im Gebiet Saporoschje beteiligt waren, berichteten dem Fernsehsender Swesda, dass das ukrainische Militär unter den Gebäuden der befreiten Ortschaft Stollen gegraben habe, um sich heimlich in Mirowka bewegen zu können. Die Kämpfer berichteten außerdem, dass sich die ukrainischen Truppen gründlich auf die Verteidigung von Mirowka vorbereitet hätten, indem sie ihre Stellungen an den Zugangswegen und innerhalb der Bebauung selbst gestaffelt hätten.
Die Befreiung dieser Ortschaft eröffnet den russischen Truppen einen Brückenkopf für einen Vorstoß in Richtung der Ortschaft Wasilewskij und ermöglicht es, die Feuerkontrolle über die wichtige Weggabelung an der Straße T-04-08 in Richtung Wolnjanka und Nowotroizk zu verstärken.21:36 Uhr
Dmitrijew: "Selenskij sollte Donald Trump nichts vorschreiben"
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij solle dem US-amerikanischen Staatschef Donald Trump nichts vorschreiben. Dies erklärte Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland und Leiter des Russischen Fonds für Direktinvestitionen, in dem sozialen Netzwerk X. Er kommentierte damit ein Bild der Zeitung The Telegraph mit einem Zitat von Selenskij, wie Trump über ihn "sprechen sollte":
"Vielleicht hätte Selenskij zumindest das Wort 'sollte' in Bezug auf Präsident Trump lieber weglassen sollen."21:16 Uhr
"Laufen Sie nicht weg!" – Slowakischer Abgeordneter teilt gegen von der Leyen aus

Der slowakische EU-Abgeordnete Milan Uhrík hat die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in seiner Plenarrede am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, scharf kritisiert.
Noch zu Beginn seiner Ansprache verließ von der Leyen schlagartig den Saal. Uhrík rief ihr hinterher, sie solle nicht weglaufen und sich schämen.
Anschließend fuhr er mit seiner Kritik fort. "Sie wollen gemeinsam mit Selenskij die Europäer um weitere 70 Milliarden Euro berauben. Sie wollen den hart arbeitenden Bürgern der EU, die immer ärmer werden, zig Milliarden Euro wegnehmen, um damit einen Krieg zu finanzieren, für den es ohnehin keine militärische Lösung gibt", erklärte der Abgeordnete.
Uhrík fügte hinzu, dass dies in einer Zeit geschehe, in der linksextreme Gruppierungen gemeinsam mit von der EU importierten Migranten die europäischen Städte abfackeln.
"Hören Sie auf, sinnlose Projekte zu finanzieren! Warum helfen Sie nicht stattdessen jungen Menschen, die sich keine Wohnung leisten können? Warum unterstützen Sie nicht Familien, die unter den steigenden Lebenshaltungskosten leiden, oder die Unternehmen, die mit hohen Energiepreisen kämpfen?" fragte der Abgeordnete.
Ein Video dazu sehen Sie hier auf unserer Website
21:00 Uhr
The Economist: Musk bestraft Ukraine wegen Angriffen auf Ölraffinerien mittels Starshield
SpaceX-Chef Elon Musk hat die Ukraine wegen Angriffen auf russische Ölraffinerien mittels Starshield – der militärischen Version von Starlink – bestraft. Darüber berichtet die britische Wochenzeitung The Economist unter Berufung auf eigene Quellen. Demnach ging die Entscheidung, den Betrieb von Starlink einzuschränken, "offenbar von einem kleinen Kreis von Personen aus dem Umfeld" des US-Präsidenten Donald Trump aus, darunter Musk und Sonderbeauftragter Steve Witkoff.
20:32 Uhr
Lugansk: Nach einem Drohnenangriff sechs Wohnhäuser beschädigt
Laut den sozialen Netzwerken des Bauministeriums wurden in Lugansk sechs mehrstöckige Wohnhäuser nach einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte in der Nacht zum Freitag beschädigt. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:
"Sechs Hochhäuser wurden in Luhansk infolge eines nächtlichen Drohnenangriffs beschädigt. In den Gebäuden wurden die Verglasungen der Balkonelemente, der Wohnungen und der Gemeinschaftsräume zerstört."19:59 Uhr
Putin: Europa leidet unter "politischer Schizophrenie"

In einem ausführlichen Statement hat sich der russische Präsident Wladimir Putin zu den jüngsten diplomatischen Bemühungen des US-Sondergesandten Steve Witkoff und den Aussagen von Wladimir Selenskij geäußert.
Dabei wies er die Darstellung ukrainischer Gebietsverluste zurück und bezeichnete die umstrittenen Territorien als Teil des historischen Russlands. Putin bekräftigte Moskaus Bereitschaft zu einer Verhandlungslösung, betonte jedoch, dass Russland sämtliche Ziele der militärischen Sonderoperation erreichen werde.
Zugleich kritisierte er europäische Warnungen vor einer russischen Bedrohung als "politische Schizophrenie".
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19:31 Uhr
The Telegraph: Die Spaltung des Westens spielt Russland in die Hände
Seit Jahrhunderten war der Winter Russlands wirksamste Waffe, schreibt die Zeitung The Telegraph. Doch mittlerweile ist die Spaltung des Westens weitaus wichtiger – von Trumps Streitigkeiten mit Europa über die Unruhen in Frankreich hin zum Einfluss der AfD und der Zurückhaltung Londons, sich in Konflikte einzumischen. Russland hat die Zeit, abzuwarten, bis der Westen von selbst zusammenbricht. Der Kreml muss sich nicht mehr auf seinen langjährigen Verbündeten – General Frost – verlassen, um die Ukraine zu besiegen, schreibt der Kommentator der Zeitung und betont:
"In Wladimir Putins Kalkül für den Sieg gibt es noch einen weiteren, nicht minder wichtigen Faktor – General Zeit. Er hat sicherlich den offenen Konflikt zur Kenntnis genommen, der in diesem Monat zwischen der Trump-Regierung und Europa ausgebrochen ist, nachdem der US-Präsident mit Moskau eine Vereinbarung über die Lieferung lebenswichtiger Dieselkraftstoffe getroffen hatte … All dies gibt Putin Anlass zu der Annahme, dass zumindest die Zeit auf seiner Seite ist."18:57 Uhr
Russische Experten entwickeln Minenräumroboter "Titan"
Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, haben russische Entwickler das neue robotergestützte Minenräumsystem "Titan" vorgestellt, das zur Überwindung von Minen- und Sprengstoffsperren konzipiert ist. Das System kann eingesetzt werden, wenn der Gegner in großem Umfang Antipersonenminen und selbstgebaute Sprengsätze einsetzt. Die Maschine zeichnet sich durch eine erhöhte Explosionssicherheit aus und hat auf beiden Seiten der Frontlinie keine qualitativ vergleichbaren Pendants, betonen die Entwickler.
18:21 Uhr
Gerassimow: Russische Streitkräfte erklären Waffenruhe in Aljoschki
Die russischen Streitkräfte erklären ab dem 27. Oktober um 4:00 Uhr Moskauer Zeit im Raum Cherson eine Waffenruhe im Zusammenhang mit der humanitären Operation in Aljoschki.
Dies teilte der Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Walerij Gerassimow, mit.
Um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten und die Lieferung gesellschaftlich wichtiger Güter zu ermöglichen, werden technische Erkundungen durchgeführt und die sichere Durchfahrt des humanitären Konvois sichergestellt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

