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Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär rückt in der Volksrepublik Donezk weiter vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär rückt in der Volksrepublik Donezk weiter vorQuelle: Sputnik © SERGEI BOBYLJOW
  • 13.09.2026 19:31 Uhr

    19:31 Uhr

    Angriffe mit Präzisionswaffen: Russland nimmt weitere militärische Ziele in der Ukraine ins Visier

    Die russischen Streitkräfte haben tagsüber am Sonntag weitere kombinierte Angriffe auf Anlagen in der Ukraine durchgeführt, die im Interesse des Militärs genutzt werden. Dabei kamen luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

    Laut der Behörde in Moskau wurden folgende Ziele getroffen:

    • drei Logistikzentren, eine Fertigungsstätte für Drohnen sowie ein Lager für Raketen- und Artilleriewaffen sowie Munition in Odessa;
    • ein Logistikzentrum sowie mehrere Produktionsstätten für Drohnen im Gebiet Odessa;
    • ein Trockenfrachter, der Militärgüter transportierte, und zwei Umspannwerke im Hafen von Odessa;
    • Einrichtungen der Eisenbahninfrastruktur in den westlichen Regionen der Ukraine, die für die Beförderung von militärischen Gütern aus europäischen Ländern eingesetzt werden.
  • 18:56 Uhr

    Trump fordert von Selenskij, Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen

    US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Besuch in Irland erklärt, der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij müsse "aufhören, den Dieselkraftstoff in Russland lahmzulegen".

    Kiew könne "andere Ziele" angreifen, aber keine Raffinerien zur Herstellung von Diesel, "weil es eine Dieselknappheit verursacht", sagte Trump.

    Die Knappheit stehe nicht im Zusammenhang mit der Lage im Nahen Osten – sie sei auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zurückzuführen.

  • 18:26 Uhr

    Sewastopol: Waldbrand und Wohnhäuser in Flammen nach ukrainischen Drohnenangriffen

    Russlands Flugabwehrkräfte und mobile Feuergruppen haben am Sonntag in Sewastopol 15 ukrainische unbemannte Fluggeräte vom Himmel geholt. Dies gibt der Gouverneur Michail Raswoschajew auf der Plattform Max bekannt.  

    In der Nähe der Großstadt auf der Krim sei durch herabfallende Trümmerteile ein Waldbrand ausgebrochen, teilt der Beamte weiter mit. Die Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz.  

    Wie es heißt, explodierte eine ukrainische Drohne in einer Gartensiedlung bei Sewastopol, wobei ein privates Wohnhaus Feuer gefangen habe. Herabfallende Trümmerteile hätten ein Eigenheim in einer weiteren Gartensiedlung in Brand gesetzt. Mitarbeiter des Katastrophenschutzes seien ebenfalls im Einsatz.

  • 18:03 Uhr

    Präsidentenberater: Russland hat seine Haltung zur Ukraine-Krise nicht verschärft

    Der Friedensprozess im Ukraine-Konflikt sei im Gange, sagte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, gegenüber der Agentur Westi. "Und wir hoffen, dass er früher oder später zu einem positiven Ergebnis führen wird", fügte er hinzu.

    Russland habe seine Haltung zur Beilegung des Konflikts nicht verschärft, so der Präsidentenberater.

    Und weiter:

    "Ich würde sagen, die Anforderungen sind dieselben. Es gibt keine Verschärfung. Wir würden uns lediglich wünschen, dass diesen Anforderungen früher oder später – und lieber früher – Genüge getan wird."

    Wie Uschakow betonte, bildeten die beim Treffen der Präsidenten Russlands und der USA in Anchorage, Alaska, 2025 erzielten Vereinbarungen nach wie vor den Kern des Friedensprozesses. Dieser sei "zwar langwierig, aber zugleich auch komplex".

  • 17:39 Uhr

    Nach Befreiung von Wessjoloje in der DVR: Russisches Militär rückt weiter vor 

    Die Kontrolle über die Ortschaft Wessjoloje in der Volksrepublik Donezk (DVR) ermöglichte es, logistische Routen der ukrainischen Streitkräfte in diesem Frontabschnitt zu kappen und Voraussetzungen für einen weiteren Vorstoß in Richtung Dobropolje zu schaffen. Dies teilt Russlands Verteidigungsministerium mit. Die Behörde gab am Samstag die Befreiung der Ortschaft durch die Stoßtrupps des Truppenverbands Mitte bekannt.

    Kiewer Kräfte hätten Wessjoloje zur Verteidigung und zur Versorgung ihrer Stoßtrupps genutzt, heißt es in der Mitteilung.

    Nachdem die Drohnenpiloten gegnerische Stellungen, Erdbunker und Nachschubwege identifiziert hätten, seien die Ziele mit unbemannten Fluggeräten und Artillerie angegriffen worden. Die russischen Einheiten seien anschließend heimlich in kleineren Gruppen vorgerückt, um keine Aufmerksamkeit zu erregen.

    "Der Gegner musste systematisch aus Häusern und Deckungen vertrieben werden, wobei ein Gebäude nach dem anderen gesäubert wurde", so das Verteidigungsministerium in Moskau.

  • 17:09 Uhr

    Kamikazedrohnen treffen Logistikzentren der Ukraine im Raum Nikolajew (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Explosionen nach Angriffen auf Versorgungsknotenpunkte der ukrainischen Streitkräfte bei Nikolajew. Es seien dabei Kamikazedrohnen vom Typ "Geran-4 Seeker" eingesetzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.

  • 16:38 Uhr

    Kreml: Wiederaufnahme der Ukraine-Gespräche in naher Zukunft möglich

    Moskau halte es für möglich, dass die Verhandlungen zur Ukraine im Oktober wiederaufgenommen würden, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber russischen Journalisten am Sonntag. 

    Ferner ging der Kremlsprecher auf eine Äußerung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij ein, Kiew werde auf Angriffe auf die Energieinfrastruktur mit gleichen Mitteln reagieren.

    "Dies ist eine neue Aussage in eskalierender Manier", sagte Peskow. Für das Kiewer Regime werde die Lage jeden Tag schwieriger, fügte der Sprecher hinzu.

    Und weiter:

    "Ob sie nun eine kriegslustige, provokative Erklärung abgeben oder nicht, unser Militär weiß ganz genau, was zu tun ist und wie."

  • 16:18 Uhr

    Ukrainischer Abgeordneter: Man wird der Ukraine keine Bedingungen stellen

    Die Ukraine fordert von Griechenland die Übergabe von PAC-2-Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme, doch ohne jegliche Bedingungen seitens Athens. Das erklärte der Abgeordnete der Werchowna Rada, Ruslan Gorbenko. In einem vom Telegram-Kanal des Portals Strana.ua veröffentlichten Video sagte er, Griechenland habe von der Ukraine verlangt, keine griechischen Tanker anzugreifen – man werde sich jedoch keine Bedingungen stellen lassen. Gorbenko erklärte weiter:

    "Entweder ihr gebt uns die Raketen, oder ihr zögert weiter, oder ihr lasst sie verschrotten. Dann macht wenigstens irgendetwas damit – zerlegt sie in Ersatzteile, oder tragt sie als Halsschmuck."

  • 15:49 Uhr

    Angriffsserie auf Ausbildungszentrum des AKW Saporoschje: über zehn Attacken binnen eines Tages

    Die ukrainischen Streitkräfte haben seit dem Abend des 12. September mehr als zehnmal Drohnenangriffe auf das Ausbildungs- und Trainingszentrum des Kernkraftwerks Saporoschje geführt. Wie die Pressestelle der Anlage mitteilt, gebe es nach vorläufigen Angaben keine Verletzte, das Ausmaß der Schäden werde noch geklärt.

    In der Mitteilung heißt es weiter, dass im Ausbildungszentrum das Personal geschult und Vorgehensweisen für Not- und Havariesituationen trainiert würden – ein Bestandteil des Sicherheitssystems des Kraftwerks. Angriffe auf diese Einrichtung träfen damit nicht nur die Infrastruktur, sondern auch einen Baustein der nuklearen Sicherheit.

    Die Lage in dem Kraftwerk ist den Angaben zufolge unter Kontrolle und der sichere Betrieb gewährleistet, die Hintergrundstrahlungswerte seien normal. Die Gefahr weiterer Angriffe bleibe hoch.

  • 15:24 Uhr

    "Kuppel des Donbass" und mobile Feuergruppen verhindern binnen einer Woche 100 ukrainische Angriffe auf DVR

    Den gemeinsamen mobilen Feuergruppen und dem System Kuppel des Donbass ist es binnen einer Woche gelungen, 100 Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur in Ortschaften der Volksrepublik Donezk zu verhindern, teilte der Republikchef Denis Puschilin mit.

    Ihm zufolge wurden unter anderem in Donezk, Makejewka, Jassinowataja und Gorlowka sowie Telmanowo mehrere auf Wohnhäuser und zivile Infrastruktur zielende Drohnen der Typen Darts, Baton, FP-2 und B-2, die schwere Sprengladungen trugen, abgeschossen. Bei Ilowaisk wurde sogar eine ukrainische Drohne vom Typ FP-2 mit einem 35 Kilogramm schweren Splittersprenggefechtskopf zerstört.

    Sprengstoffexperten hätten die unterdrückten Drohnen erfolgreich entschärft und die Gefechtsladungen ohne Schäden für Zivilbevölkerung und Infrastruktur vernichtet, fügte Puschilin hinzu.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.