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Liveticker Ukraine-Krieg – Dnjepropetrowsk: Ukrainische Truppen scheitern mit Gegenangriffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Dnjepropetrowsk: Ukrainische Truppen scheitern mit GegenangriffenQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Aleksei Maischew
  • 30.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Uschakow: Kiew lässt Trump einfach ignorieren

    Kiew ignoriere die Aufrufe des US-Präsidenten Donald Trump, die Angriffe auf Energieinfrastruktur einzustellen, erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow. Uschakow merkte zudem an, dass Kiew sich kaum allein dazu entschlossen hätte. Nach Ansicht des Präsidentenberaters hat die Ukraine diesen Schritt mit Unterstützung ihrer europäischen Verbündeten unternommen. Im Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin betonte Usjakow:

    "Sie haben Trump erneut nicht beachtet. Und, ich würde sogar sagen, sie ignorieren ihn schlichtweg. Obwohl Trump in dieser Frage beharrlich war und weiterhin beharrlich bleibt."

  • 20:33 Uhr

    Schiff mit militärischer Fracht für die ukrainische Armee bei Odessa getroffen

    Russische Truppen haben am Nachmittag 30 Kilometer von Odessa entfernt ein Schiff getroffen, das Fracht für die ukrainische Armee transportierte. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

    "Heute Nachmittag haben die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe mit Drohnen auf Seeschiffe fortgesetzt, die im Auftrag der ukrainischen Streitkräfte im Einsatz waren. Infolge der Angriffe wurde auf der Seeroute 30 km südlich von Odessa ein Trockenfrachtschiff getroffen, das Militärgüter und Güter mit doppeltem Verwendungszweck für die Bedürfnisse der ukrainischen Streitkräfte transportierte."

  • 20:15 Uhr

    LVR: Hälfte der Bezirke nach ukrainischen Angriffen ohne Strom

    14 Gemeinden der Volksrepublik Lugansk sind infolge der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die Energieinfrastruktur der Region in der Nacht zum 30. Oktober vollständig ohne Strom. In anderen Gebieten kommt es zu Stromausfällen. Dies teilte der Leiter der Region, Leonid Pasetschnik, in den sozialen Netzwerken mit. Er schrieb:

    "In 14 Gemeinden fehlt die Stromversorgung vollständig, in den übrigen werden teilweise Ausfälle verzeichnet. Die Gefahr eines erneuten Angriffs besteht weiterhin, was die Reparaturarbeiten erschwert. Unsere Energietechniker tun alles in ihrer Macht Stehende, um die Stromversorgung wiederherzustellen."

  • 19:57 Uhr

    Aljoschki: Beispiellose gemeinsame Hilfsmission von Russland und der Ukraine

    Erstmals seit 2022 hält an einem großen Frontabschnitt zwischen Russland und der Ukraine eine Waffenruhe bereits seit über 75 Stunden ohne jegliche Zwischenfälle an.

    Unter Vermittlung der US-Seite und insbesondere von Melania Trump haben die russische Ombudsfrau Jana Lantratowa und ihr ukrainischer Amtskollege Dmytro Lubinez eine gemeinsame humanitäre Mission für die Stadt Aljoschki in der Oblast Cherson organisiert.

    Neben der Lieferung lebenswichtiger Hilfsgüter wird den Einwohnern auch eine sichere Ausreise ermöglicht – je nach eigenem Wunsch entweder nach Russland oder in die Ukraine. Beide Seiten hoffen, dass diese erfolgreiche Kooperation als Modell für zukünftige humanitäre Einsätze dienen wird

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 19:49 Uhr

    Leiter der Donezker Eisenbahn kommt bei ukrainischem Drohnenangriff ums Leben

    Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur TASS mit Verweis auf die Verwaltung des Stadtbezirks Charzyssk ist der Generaldirektor der Donezker Eisenbahn, Igor Lebesnew, bei einem Drohnenangriff ums Leben gekommen. In der Mitteilung der Behörde heißt es:

    "Heute ist Igor Wiktorowitsch Lebesnew, Abgeordneter des Stadtrats von Charzyssk, verstorben. Das Leben von Igor Wiktorowitsch endete tragisch aufgrund der Verletzungen, die er bei dem Angriff einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Objekte erlitten hatte."

  • 19:31 Uhr

    Experte: Kiew will das Ausmaß der Schäden an der Südbrücke verschleiern

    Wie der Militärexperte Alexander Mercouris in einer Sendung bei YouTube erklärte, versucht die ukrainische Seite, das Ausmaß der Schäden an der Südbrücke in Kiew zu verschleiern, die seiner Aussage nach durch russische Angriffe deutlich stärker beschädigt wurde, als zuvor gemeldet. Seinen Angaben zufolge habe die gesamte Konstruktion, einschließlich der Straße und der Eisenbahnschienen, durch den massiven Angriff auf die Südbrücke schwere und zahlreiche Schäden davongetragen – manche vergleichen die Brücke bereits mit einem Schweizer Käse. Der Experte ist der Ansicht, dass die ukrainischen Streitkräfte auf absehbare Zeit kaum in der Lage sein werden, Militärtechnik über die Südbrücke zu transportieren; auch eine rasche Instandsetzung hält er für unrealistisch.

  • 18:58 Uhr

    Gebiet Belgorod: Eine Person bei Explosion ukrainischer Drohne verletzt

    Wie die regionale Einsatzzentrale mitteilt, explodierte eine ukrainische Drohne im Hof eines Mehrfamilienhauses in Schebekino im Gebiet Belgorod, wobei eine Zivilistin verletzt wurde. In der Mitteilung der Behörde heißt es:

    "In Schebekino explodierte eine Drohne im Hof eines Mehrfamilienhauses. Eine Frau mit oberflächlichen Schrapnellverletzungen im Gesicht und an der Hand wurde vom Rettungsdienst ins Kreiskrankenhaus von Schebekino gebracht. Im Anschluss an die medizinische Versorgung wird sie in das regionale Krankenhaus verlegt."

  • 18:29 Uhr

    Kallas: Russen sind kreativ, deshalb müssen wir das mit unseren Sanktionen auch sein

    Bei einer Podiumsdiskussion in Montreal hat die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas über die beim Finanzdienstleister Euroclear in Brüssel eingefrorenen russischen Vermögenswerte gesprochen. "Wir haben uns mit den 27 EU-Mitgliedstaaten darauf geeinigt, diese Vermögenswerte nicht freizugeben, solange Russland keine Reparationszahlungen an die Ukraine leistet", sagte Kallas.

    Des Weiteren betonte sie die bisherige Wirkung der Sanktionen gegen Russland, gestand aber auch ein, dass Moskau sich bisher "kreativ" an diese anpasse.

    "Deshalb heben wir keine der bereits verhängten Sanktionen auf. Denn wir sehen, dass wir mehr Druck ausüben müssen und nicht weniger, wenn wir etwas bewirken wollen", erläuterte die Vizepräsidentin der EU-Kommission.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 17:52 Uhr

    Saporoschje: Ukrainisches Drohnen-Frauenbataillon verliert Hälfte seines Personals 

    Wie die Agentur RIA Nowosti aus russischen Sicherheitskreisen erfahren hat, hat das erste Frauenbataillon der Drohnenstreitkräfte der ukrainischen Armee "Harpyien" die Hälfte seines Personals bei Gefechten im Gebiet Saporoschje verloren. Ein Gesprächspartner der Agentur betonte:

    "Der Feind hat ein Bataillon, das aus weiblichen Drohnenpiloten besteht, in die Region Saporoschje verlegt. Das Bataillon 'Harpyien' erleidet erhebliche Verluste, etwa 17 Besatzungen wurden bereits vernichtet."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.