In Berlin-Neukölln haben in der Nacht zu Samstag drei Unbekannte zwei Männer mit einem Messer angegriffen und verletzt. Die Täter flüchteten nach der Tat, die sich gegen 3:40 Uhr ereignete, wie die Polizei mitteilte.
Vorausgegangen war der Tat ein Streit am Eingang einer Bar in der Pannierstraße: Eine 29-jährige Mitarbeiterin ließ die drei Unbekannten den Angaben zufolge nicht herein. Daraufhin sollen die Männer auf sie eingeschlagen haben.
Laut der Polizei kamen zwei Gäste im Alter von 36 und 31 Jahren der Frau zu Hilfe. Dem 36-Jährigen sei es kurz gelungen, zwei der Angreifer festzuhalten. Die Männer hätten sich jedoch losgerissen und seien zunächst geflüchtet.
Erst danach hätten Gäste bemerkt, dass der 36-Jährige eine blutende Wunde am Bein hatte. Er war mit einem Messer verletzt worden. Kurz darauf seien die drei Unbekannten zurückgekommen und hätte auch auf den 31-Jährigen eingestochen. Er erlitt eine Stichverletzung am Bein sowie Stich- und Schnittverletzungen am Gesäß. Nach der Tat flüchtete das Trio erneut.
Gäste der Bar und gerufene Polizeikräfte übernahmen die Erstversorgung der beiden Männer, bis der Rettungsdienst eintraf. Beide mussten operiert werden, Lebensgefahr besteht laut Polizei nicht.
Sämtliche Medien wie der rbb schweigen sich in bekannter Manier über die Herkunft der Täter aus. Der Berliner Stadtteil Neukölln ist dafür bekannt, dass vor allem arabische und türkische Clans diesen fest im Griff haben – in den letzten Jahren kam es in diesem Kontext regelmäßig zu gewalttätigen Übergriffen auf "queere" beziehungsweise homosexuelle Personen und Paare.
Mehr zum Thema ‒ Brandenburg: Potsdamer Polizei überfordert mit migrantischer Jugendgewalt?